English vs German

Welche Sprache wähle ich denn? Meistens brainstorme ich auf Englisch. Es fällt mir gerade bei dramatischen Szenen leichter, sie nicht auf deutsch zu verfassen. Im Gegensatz sind meine deutschen Romane lustiger. Sci-Fi auf deutsch kann ich nicht. Mein Stil ist je nach Sprache ganz verschieden und deshalb sitze ich bei einer Idee auch erst mal vor dem leeren Blatt und überlege…und manchmal weiß ichs nicht, wenn ich nicht schon in einer Sprache die Idee gedacht habe. Dann wirds

Kennt ihr das auch?

Wordfighting. Each sentence brought her closer to him.

Könnt ich nicht auf deutsch schreiben. Mag ich aber sehr.

Mh. Und weil ich mich nicht entscheiden kann, gibts auch in den nächsten Wochen einen Roman von mir auf deutsch und einen auf englisch zu kaufen. Wohoo.

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I never know which language to pick for a new project. If I have a clear idea in my mind I usually know which language fits it best. But sometimes I just don’t know and then I struggle. Usually, dramatic scenes work better in English, funny ones better in German. And Sci-Fi is a no go in German. I need English for that. And since I can’t decide, I’ll publish a German and English novel within the next couple of weeks.

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Mein Schreibprozess: Handschrift vs Computer

Wie in meinem letzten Beitrag bereits erwähnt, schreibe ich viel mit der Hand. Hier eine kurze pro/contra Liste:

Handschrift:

+ ich kann es überall tun

+ meine Gedanken müssen entschleunigen, dh ich bin konzentrierter, aber wünschte meine Hand wäre schneller

+ ich kann sofort loslegen und muss nicht erst den Mac starten und ein Dokument öffnen. Bis das alles erldigt ist, kommt mir oft die Hausarbeit dazwischen.

+ es fühlt sich echt an

_ manchmal kann ich meine Schrift nicht mehr entziffern (es muss schnell gehn!)

_ 1000 verschiedene Notizbücher für 1000 verschiedene Ideen

_ ich muss es abtippen

 

Mac/Computer:

+ write or die

+ ich kann so schnell tippen, wie der Film vor meinen Augen abläuft

_ ich muss mich davor setzen

_ Ablenkungsgefahr Dank des www

_ der Fortschritt ist nicht so wirklich sichtbar (es sei denn ich schau mir den Wordcount an und das ist oftmals auch deprimierend)

 

Das ist sie, meine kurze liste. Habt ihr auch Präferenzen, was den Schreibplatz oder die Art angeht?

 

 

 

 

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Aber ich maag nicht.

Schreibunlust

 

Ich drücke mich vorm Schreiben. Besonders nach einem Arbeitstag möchte ich nicht mehr an den iMac. Ich möchte ins Fitnessstudio oder Radfahren, weil ich Stress aubbauen will. Ich möchte Yoga machen, weil mir vom Sitzen alles weh tut.

Die virtuelle weiße Seite nervt mich, weil sie weiß ist und ich sie nicht vollkritzeln kann während ich darüber nachdenke wie eine Szene weitergeht. Die 1000 offenen Tabs des Internetbrowsers schreien nach Aufmerksamkeit, mein Schreibtisch ist im Chaos versunken (kreatives, lüge ich mich an. Ich brauch das alles, das ist Recherche. Haha.).

Oh und die Batterie der Tastatur ist auch fast leer, warnt mich mein Mac. Herrjeh. Schnell ausmachen, solange das noch geht und neue Batterien laden.

Kreativ bin ich ja, beim Vermeiden. Da fällt mir der Boden auf, der mit Katzenstreu übersäht ist (wie einem das plötzlich auffällt). Die quengelnden Verursacher des Ganzen wollen Aufmerksamkeit in Form von Snacks. Die Blumen, ach die muss ich gießen. Und ich weiß eh nicht was ich schreiben soll.

Das heisst, ich muss mich überlisten, denn ich fühle mich schlecht, wenn ich das Kästchen im BuJo nicht ausmalen kann, neben dem steht: schreiben. Und ich weiß ja auch was ich schreiben will. Eigentlich.

Und da kommt mir meine latente Neigung Notizbücher zu horten genau recht. Denn handschriftlich geht immer. Ob das daher rührt, dass ich seit 25 Jahren Tagebuch führe? Oder liegt es daran, dass ich gemütlich auf der Couch oder dem Balkon lümmeln kann, während die linke Hand mit der Katzenangel wedelt und die rechte kritzelt? Was auch immer der Grund, es ist mein Trick 17. Und wenn es nur eine Seite ist, die ich vollschreibe, aber es ist eine Seite, kein weißes Etwas mit blinkendem Cursor.

Der einzige Haken: ich schiebe das Eigentliche nur heraus. Letztendlich muss ich abtippen. Aber das fällt dann auch leichter, da ich dabei dann den Fernseher laufen lassen kann oder Musik höre und mich nicht so sehr auf den Inhalt konzentrieren muss. Ge-edited wird ja eh später. Und außerdem weiß ich, dass ich bereits geschrieben habe. Es fühlt sich dann weniger nach Zwang und Arbeit an, irgendwie.

Was ist denn euer Trick, um die Muss-ich-wirklich?-Problematik zu überwinden? Oder habt ihr die garnicht?

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Schreiborganisation // Writing Organisation

Schreiborganisation

Ich liebe die Idee von minimalistischen Räumen. Keine Unordnung, alles an seinem Platz.

Man will halt immer was man nicht hat. Bei mir verbrüderten sich Ideen für neue Romane mit Charakterideen und feirten eine Party in einem Karteikasten. In diesen haben sich dann noch Zettel mit interessanten Fakten gesellt, auf dem Smartphone waren Erinnerungen, dazu kamen noch diverse Ordner auf dem Mac und Notizbücher voller angefangener Geschichten, Dialogen und nützlichen Tips. Oh und klar, open office Dokumente. Dann gibts noch die Pinterest Pinnwände und tumbler und Bücher und….

Ehem.

Alles also etwas überfordernd unsortiert. Also was tun?

Ich schaffte mir zunächst ein Bullet Journal an, das mich schon etwas beruhigte, denn schließlich war da alles an einem Ort was es täglich zu tun und zu merken gab. Dann las ich Getting Things Done und befand es für gut. Ich kaufte mir einen Filofax um dort die Actions Listen anzulegen. So langsam lichtete sich das Chaos im Kopf. Ich schrieb alle Actions wöchentlich in mein BuJo und konnte so einiges abarbeiten, doch das kreative Chaos bestand weiterhin.

Also, noch einen Filofax für meinen Schreibkrams gekauft. Ich habe eine Master-Action-List nur fürs editen erstellt (Was gibt es bei welchem Roman zu tun?) erstellt. Davonsuche ich mir dann eine Next-Action heraus, schreibe sie ins BuJo und fülle so meine Woche. Dasselbe gilt für die Marketing-Master-List (wie zB Blogpost Themen).

 

Weitere Listen sind die Charakter Ideen, Ideen für Geschichten, Namen für Charaktere, Dialog-Ideen, diverse Tips aus der einschlägigen Literatur zum Self-Publishing (Das Autorenhandbuch zB oder Der Self-Publisher), Zitate. Der Karteikasten wurde ausgemistet…okay..in den Keller gestellt, falls ich meinen Filofax verlieren sollte. Auch diverse digitale Infos und Dateien habe ich analogisiert und ausgedruckt bzw reingeschrieben.

Bis jetzt komme ich sehr gut mit diesem System klar und fühle mich nicht mehr so überwältigt von all den Dingen die zu tun sind. Außerdem ist es äußerst zufriedenstellend eine Action durchzustreichen.

Wie sammelt ihr denn all eure Ideen und Tips?

 

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I love the idea of de-cluttered homes and minimalist living.

One always wants what one doesn’t have, right? In my case new ideas for stories and characters accumulated in a card index box, alongside of paper slips with interesting facts. There were smartphone reminders, folders on my Mac, notebooks full of story beginnings and dialogues. Oh and don’t forget pinterest and tumbler, or the books…

Uhm. It was all a bit overwhelming.

So what could I do? I started a Bullet Journal and felt calmer. Then I read Getting Things Done  and bought a Filofax for everyday actions. Then I bought another one for writing only. I started collections and action list such as editing (what do I have to do for which novel), marketing (e.g. blogposts), character ideas, story ideas, helpful information I had collected digitally and found in books. I then pick the actions I can accomplish for the following week and note them in my BuJo. My head feels already much clearer and it is such a good feeling to cross out an action.

How do you collect and organize your writing ideas and tips?

 

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Jetzt oder Nie // Now or Never

 

Ich bin 37.

Ich finde dass das so überhaupt nicht nach mir klingt. Ich habe doch schließlich erst vorgestern die Uni beendet (Realität: „Nein, Liebes, das war vor zwölf Jahren.“) und mein erstes Mal Nanowrimo ist auch gar nicht so lange her („Ehem, doch das war auch 2005.“).

Bei mir braucht alles scheinbar etwas länger. Ich habe schließlich zwei Jahre darüber nachgedacht, ob ich mir einen Hamster zulegen soll (Es wurde ein Dschungare names PaulNewman, der stolze zwei Jahre gelebt und mich aufgrund seiner Winzigkeit  furchtbar gestresst hat. Schließlich ist der ja in Null komma Nix irgendwo verschwunden und dann finde ich ihn nie mehr wieder. Und mich hat auch keiner gewarnt wie schnell die sind!).

Ich bin das Gegenteil von spontan, beneide aber Menschen die eine gewisse Scheiß-drauf-ich-mach-das-jetzt Mentalität haben. Aber wenn ich mich zu etwas entschieden habe, dann ziehe ich es auch durch. Eben in meinem ganz eigenen Tempo.

So wie das hier. Ich habe ein paar Geschichten geschrieben, die schon lange auf meinen Laufwerken vor sich hinschlummern. Und wisst ihr was? Mir doch egal, ich mach das jetzt. Ich werde die deutschen Romane selbst publizieren und für die englischen, da schau ich mal nach einer Agentur.

Ich hadere zwar täglich mit mir welche der Geschichten ich zuerst veröffentliche, wie oft ich wen auf welchen sozialen Netzwerken mit meinen Posts belästigen kann und freue mich dumm und dämlich über jede Interaktion. Marketing, wenn man es so nennen mag, ist nicht so meins. Ich versuche eher beiläufig entschuldigend zu erwähnen, dass ich da mal was Geschrieben hab ehem. Ob deswegen die Frauen in meinen Romanen so ihre Macken haben?

Aber trotz aller Überwindung und wenn nur ein Mensch meine Geschichten liest, dann gilt immernoch:

 

 

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I’m  37.

This doesn’t sound right to me. After all I just finished university two years ago (reality: „Ehem darling, that was twelve years ago.“) and my first time Nanowrimo was also just recently („Nope, 2005 as well.“)

Obviously, I need more time to get things done. After all I pondered getting a hamster for two years (His name was PaulNewman and I was stressed out over how tiny he was because of all the horrible things that could happen to him. He lived two years.)

I’m the opposite of spontaneous, but I envy people who have a certain Screw-it-I’m-doing-this attitude. If I decide to do something, I stick to it though. Just in my own tempo.

Like this. I wrote a couple of stories, which have been lying dormant on my hard drives for years. And you know what? Screw it, I’m doing this. I’ll self-publish the German novels and try to find an agency for the English ones. Maybe I’m lucky?

I still haven’t decided which story to publish first. I struggle with deciding who to annoy with what on which social media account and how to casually tell them that I’ve written some things ehem, maybe check them out? I’m just not good at pointing the limelight at me. Maybe that is one reason why my female protagonists are kind of weird…

But anyway. To point to the gif of Dan: If only one person reads my things (Hi mom), I can still say that I’ve tried.

 

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Work in Progress: the synopsis for „Ugly bird/Lonely boy“

writing the synopsis for "Ugly bird/Lonely boy"

Peet doesn’t know he can jump between every planet in the galaxy until he is faced with a lynch mob of people who do not appreciate birds singing at the top of their lungs in the middle of the night. Which is also something Peet is really good at. It is save to say that he is the most unusual bird in the history of birds.

So, quite unexpectedly, Peet finds himself on a very slippery floor, which belongs to a space station, the current home of Mike. Mike is eleven and has just very recently lost his mother. People say she is dead, but Mike holds onto the hope that she is really just simply lost. Which is a good thing because once Mike can somehow escape the daycare center, he can go and try to find her (those other kids are insane!).

Mike runs into Peet as he is doing an errand for Ensign Roland, who is also stuck in the daycare center as part of her training to be a pilot (she has failed to see the logic of this). Mike decides to take the strange bird with him and hides him in his quarters.

Two officers, who know the immense value and rarity of Peet’s kind saw Mike pick him up and show up at his quarters a couple of hours later, eager to get their hands on Peet and exploit him to their advantages. Frightened, Peet jumps away and thus starts a roller coaster ride, which involves meeting demons (apparently relations of Peet) incinerating a planet and a trip home to Mike’s grandmother (no relation to anyone), who informs him that his mother was a secret caretaker and protector of Peet’s kind.

Peet and Mike jump to the planet his mother had last traveled to and land right in the middle of a fight between them and the other caretakers of the birds: dragons.

This is what I have so far. The title should have said: „Trying“ to write. No matter how often I revise I still think it doesn’t flow nicely and I’m leaving things out that I should write in. I have another synopsis in store to share soon-ish and am working on the ones for the German novels. They aren’t easy to write, are they?

 

 

 

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Wenn editieren Spaß macht

editen macht Spass

Ich hatte eben so viel Spaß daran, einen Roman zu editieren, den ich im Endeffekt nochmal halb neu schreiben muss, dass ich zu Katy Perry: „Roar“ durch die Wohnung getanzt bin. Und wenn das jemand von Außen gesehen hat, hat das die Person sicher auch erheitert. Also ein double win.

Ich war happy. Ich bin nicht immer happy wenn ich mich an die Nachbearbeitung setzen muss, weil mir der Abstand so oft fehlt und ich mich einfach nicht nochmal mit dem Ganzen auseinandersetzen will. Aber wenn dann plötzlich alles klickt, die Teile so ineinanderpassen, dass ich das Gefühl habe: Ja, das könnt was werden, das könnte jemandem gefallen der nicht ich ist…. das ist magisch.

Und dann tanze ich durch die Wohnung. Zur Verwirrung der Katzen. Aber man muss jeden Sieg feiern, oder? Und ich darf auch noch verdrängen, dass ich das ganze vom handschriftlichen Layout ins Tatsächliche abtippen muss. Dass ich noch Stunden davor sitzen muss, die ich wahrscheinlich sehr anstrengend finde. Und wenn das dann der Fall sein sollte, liebes Selbst, dann erinnere dich, dass du heute mal wieder ganz genau wusstest, dass Autorin sein, das ist, was dich glücklich macht.

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